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Fisch grillen: So gelingt Fisch vom Grill perfek!

Es muss nicht immer Fleisch sein! Fisch ist zum Grillen toll geeignet und bietet eine super Geschmacksalternative. Die Qualität der Fische ist ebenso wichtig wie die Herkunft und die Frische. Wenn möglich, verwendest du fangfrischen Fisch, aber du kannst auch auf tiefgekühlte Ware ausweichen. Beim Fisch grillen gibt es einiges zu beachten, damit du gute Ergebnisse erzielst.

Einheimische Fische haben Vorrang!

Ganz ohne Vorschriften und erhobenen Zeigefinger: Du kannst natürlich jeden Fisch auf den Grill legen. Wenn du aber nicht nur auf Geschmack und Qualität achtest, sondern auch ein Herz für die Umwelt hast, sind einheimische Süßwasserfische wesentlich besser geeignet als importierte Salzwasserfische. In unseren Seen und Flüssen leben viele Speisefische, und auch die regionale Fischzucht liefert beste Fische für den Grill.

Ob Forelle oder Karpfen, Renke oder Saibling: Die regionale Herkunft bietet dir viele Vorteile. Du bekommst den Fisch sehr frisch, die Wege sind kurz. Bei Süßwasserfischen aus Bio-Aufzucht kannst du sicher sein, dass das Tierwohl und der Schutz der Umwelt beachtet werden. Ein Bio-Fischbauer verzichtet auf Medikamente, die Fische haben genügend Platz. Das wirkt sich auch geschmacklich aus. Vielleicht hast du bei manchen Fischarten aus dem TK-Regal des Supermarkts schon festgestellt: Die schmecken ja alle irgendwie gleich. Bei einheimischen Fischen passiert dir das nicht, dich erwartet eine große Geschmacksvielfalt!

Fisch grillen

Heimische Fische - wie Forelle oder Saibling - eigenen sich perfekt für den Grill.

Worauf es beim Fisch grillen ankommt

Der Fisch sollte möglichst frisch sein. Die Frische erkennst du an klaren Augen, einer unversehrten Schleimschicht auf den Schuppen und einem angenehmen Geruch, er sollte nicht "fischig" riechen. Eine ununterbrochene Kühlkette vom Fang bis zum Grill ist wichtig, deshalb den Fisch erst kurz vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.

Wie bei allen Fischen gilt die Grundregel "Säubern, Säuern, Salzen", den letzten Punkt kannst du auch erst nach dem Grillen erledigen. Zum Würzen eignen sich außerdem Kräuter, die du bei ganzen Fischen gut im Bauchraum platzieren kannst. Vor dem Grillen ist es gut, wenn du den Fisch außen einölst. Falls du eine Marinade verwenden möchtest, sollte die Marinade ebenfalls ein gutes Olivenöl oder ein hochwertiges geschmacksneutrales Öl enthalten.

Der direkte Kontakt des Fisches mit dem Grillrost ist kritisch, da die Haut leicht am Rost anklebt. Besser ist es, wenn du ein Fischgitter verwendest, in das du den Fisch einklemmt. Fischgitter gibt es in verschiedenen Größen und Formen. Du kannst damit den Fisch auch leicht wenden. Gitter sind ideal für ganze Fische, zum Beispiel Forellen, Renken und Felchen, aber auch für Filets von Fischen mit festem Fleisch.

Eine andere Variante ist die Zubereitung in einem Tontopf, auf einer Grillplatte oder in Alufolie. Sehr gut gelingt Fisch vom Grill auch auf einem Gemüsebett. Dafür brauchst du ebenfalls starke Alufolie oder eine flache Grillplatte. Grillplatten mit Löchern sind günstig für den Holzkohlegrill, in diesem Fall breitet sich der typische Holzkohlegeschmack gut im Fisch aus. Generell muss die Hitze an das empfindliche Fischfleisch angepasst werden, also lieber mehr Abstand zum Feuer einhalten.

Wenn du einen Smoker besitzt, eignen sich Süßwasserfische auch hervorragend zum Räuchern. Der Fisch gart langsam und sanft im Holzrauch, der Rauch sorgt außerdem für einen besonders würzigen Geschmack.

Fisch grillen

Ein Fischgitter ist gut für ganze Fische und Filets. Vorsicht vor zu viel Hitze.

Wissenswertes über die Fischzucht im Süßwasser

Bio-Fischbauern züchten in Aquakulturen und achten dabei auf gute, tierfreundliche Lebensbedingungen. Man unterscheidet bei Aquakulturanlagen zwischen fließenden und stehenden Gewässern. Dabei kommt es darauf an, wie der natürliche Lebensraum der Fische beschaffen ist. Fische, die in der Natur in ruhigen Gewässern leben, werden in Teichen mit stehendem Wasser gezüchtet. Dazu gehören zum Beispiel Hecht, Schleie, Zander und Karpfen.

Fische, deren natürliches Lebensumfeld fließende Gewässer sind, werden in durchströmten, länglichen Teichen oder Fließkanälen gehalten. Zu den Fischen, die in Flüssen leben, zählen Forelle, Saibling und Äsche. Wichtig ist ein regelmäßiger, durchfließender Wasseraustausch, der auch für einen hohen Sauerstoffgehalt im Wasser sorgt. Außerdem soll die Wassertemperatur für diese Fische niedrig sein.

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Mit einem Einkauf beim Bio-Fischbauern unterstützt du die heimische Fischzucht. "Wenn Fisch, dann hohe Qualität - am besten heimischer Fisch direkt vom Bio-Fischbauern" - dieser Grundsatz sorgt für gute Bedingungen bei der Fischzucht und bietet dir den besten Geschmack! Du findest auf unserer Seite Adressen von Bio-Fischbauern in deiner Nähe, dort kannst du bedenkenlos Fisch zum Grillen kaufen.

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