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Bio-Wein vom heimischen Winzer - eine Investition in Umwelt und Geschmack

Wein vom örtlichen Bio-Winzer verbindet Qualität mit Umweltbewusstsein. Sein Wein Preis liegt nicht höher als der für gute konventionell angebaute Weine.

Der Preis von Wein und Qualität hängen eng zusammen. In einen guten, charaktervollen Wein wird viel Arbeit investiert. Denn nicht nur die Lage, auch die Pflege der Reben und des Bodens entscheiden über den Geschmack des Weins. Bio-Weine garantieren für einen sorgsamen Umgang mit dem Weinumfeld. Das spiegelt sich in der Qualität wider.

Die Kategorien der Wein Preise

Als Anfänger des Weintrinkens fragst Du Dich, wie viel Geld Du investieren sollst. Denn der Wein Preis ist immens unterschiedlich. Im Discounter stehen Flaschen für 2,99 Euro und weniger. Im Fachhandel geht es ab 5 Euro los und erreicht schwindelerregende Höhen.

Unter Weinkennern herrscht in zwei Fragen Einigkeit: sie raten von zu billigen und zu teuren Weinen ab. In der Preisklasse zwischen 1 und 5 (manche sagen 4) Euro bekommst Du keinen ausdrucksstarken Wein. Dieser Wein Preis lässt dem Winzer keinen Qualitäts-Handlungsspielraum. Ab 5 (oder 4) Euro gibt es gute Schankweine, zwischen 8 und 15 Euro Premium-Qualität und zwischen 15 und 25 Euro Spitzenweine mit viel Handarbeit.

Ausnahmeweine für den besonderen Anlass kosten Dich zwischen 25 und 50 Euro. Darüber hinaus wird der Wein Preis von Marketing, Legende und Sammlermarkt bestimmt.

wein Tinnacher

Spitzen Weißweine findest du zum Beispiel beim Weingut Lackner Tinnacher.

Bio-Winzer sind Schwerarbeiter

Der Winzer investiert in Erntetechnik, Kellertechnik, das Knowhow seiner Mitarbeiter. Im Weinberg gibt es immer jede Menge zu tun. Konzentrierte, gesunde Trauben entstehen durch Rebpflege und Fruchtausdünnung - auch das beeinflusst den Wein Preis.

Hat sich der Winzer entschlossen, so wenig wie möglich mit unnatürlichen Mitteln in das Weinumfeld einzugreifen, sind intensive boden- und pflanzenpflegende Maßnahmen zu ergreifen. Es gilt, die "Kinderstube" des Weins so gesund zu gestalten, dass Schädlinge auf eine natürliche "Immunabwehr" treffen.

Dieses Engagement in eine langfristig gesunde Weinumwelt unterstützt Du mit dem Kauf jeder Flasche Bio-Weins - denn die unter dem Bio-Siegel arbeitenden Winzer folgen konsequent dem Prinzip der vorbeugenden Pflege des Ökosystems Wein.

Weingartmann

Im Bio-Weinbau sind gesunde Pflanzen und ein gesunder Boden besonders wichtig. Auf künstliche und chemische Spritzmittel wird verzichtet. Hier bei Weingartmann Weine in der Oststeiermark.

Ein Vorurteil in der Weinwelt lautet: "Je höher der Wein Preis, desto besser der Weingeschmack". Zwei weitere ranken um den Bio-Wein. Sie lauten: Bio-Wein schmeckt anders als konventionell angebauter Wein; und Bio-Wein ist teurer.

Beides stimmt im Grundsatz nicht. Winzer, die charaktervolle, sortentypische Weine keltern wollen, investieren viel Zeit in die Pflege des Bodens und der Reben. Sie dünnen das Laub aus. Sie reduzieren die Trauben am Stock. Sie pressen das Lesegut schonend und bauen es behutsam aus.

Im guten konventionellen Anbau entstehen ebenso gute Weine wie im Bio-Anbau. Der Bio-Winzer garantiert durch das Siegel jedoch, keine künstlichen Spritzmittel oder chemischen Dünger zu verwenden. Ein Bio-Wein stammt aus dem Gleichgewicht der Natur. Das schmeckst Du. Trotzdem zahlst Du dafür keinen höheren Wein Preis als für gute konventionell angebaute Weine.

Schreiner

Bio-Weine sind grundsätzlich nicht teurer als gute konventionelle Weine. Hier am Bioweingut Schreiner im Burgenland.

Das Gute liegt so nah!

Der Wein Preis für Bio-Weine verteuert sich durch Handelsmargen. Unser Tipp: Kaufe Deine ökologischen Qualitätsweine direkt vom Bio-Bauern.

Damit investierst Du in die regionale ökologische Landwirtschaft und in eine Weinqualität, für die der heimische Landwirt mit seinem Namen verbürgt. Die schönsten Schätze findest Du gleich um die Ecke.

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