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Ist Bio-Fleisch besser?

Vegetarische oder vegane Ernährung liegt voll im Trend. Wer nicht auf Fleisch verzichten will, sollte besser auf Klasse statt Masse setzten. Bio-Fleisch hat viele Vorzüge. Es ist hochwertiger als Fleisch aus der Billigtierhaltung. Noch dazu schmeckt es auch besser. Es ist zwar teurer, doch dieser Preis zahlt sich aus. Warum das so ist, erfährst du hier.

Bio-Fleisch kauft man am besten direkt bei Bio-Bauern oder auf dem Bauernmarkt.

Was macht Bio-Fleisch so besonders?

Bio-Fleisch stammt von Tieren, die artgerecht gehalten wurden und bestes Bio-Futter bekamen. Soja aus Übersee als Tierfutter gibt es in der Bio-Tierhaltung nicht. Die Tiere werden nicht in engen Ställen gehalten und haben genügend Gelegenheit, sich an der frischen Luft wohlzufühlen. Das wirkt sich auch auf die Fleischqualität aus.

Bis an ihr Lebensende konnten die Tiere ein glückliches Leben führen. Auch beim Schlachten achten die Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern in der Direktvermarktung auf das Wohl der Tiere. Wo möglich wird am Hof geschlachtet. Wenn das nicht möglich ist wird ein Schlachtraum möglichst in der Nähe gesucht. Mehr zum Thema Schlachtung erfährst du hier.

Das Fleisch ist frei von Stresshormonen und damit einfach gesünder und qualitativ hochwertiger.

Rind

Bio-Rinder haben einen Auslauf ins Freie und ernähren sich vorwiegend von Gras und Heu.

Zwei Rezeptideen mit Fleisch vom Bio-Rind

Rezept 1: Tafelspitz vom Rind

Zu den wertvollsten Stücken vom Rind gehört der Tafelspitz. Er gibt eine schmackhafte Brühe und schmeckt hervorragend mit einer Krensauce. Das Rezept gilt für vier Portionen.

Das wird gebraucht:

  • 1 Kilogramm Tafelspitz (am besten in Bio-Qualität)
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Zwiebeln
  • 6 Karotten
  • 1 Pastinake
  • Thymian
  • Petersilie
  • Zwiebeln
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Gewürznelken
  • 1 Glas Kren (bzw. Meerrettich)
  • 10 Gramm Mehl
  • 10 Gramm Butter
  • 3 Esslöffel Meersalz

Fleisch mit Thymian, Lorbeerblättern, Petersilie und 3 Litern Wasser in einen Topf geben. Nach einer Stunde Kochzeit den Schaum abschöpfen.

Zwiebeln schälen. Karotten und Pastinake schälen, grob längs halbieren. Lauch gründlich waschen und längs halbieren.

Gemüse und Salz in die Brühe geben.

Zwiebel halbieren und in einer beschichteten Pfanne bräunen lassen. Zwiebeln in die Brühe geben und alles weitere zwei Stunden kochen lassen.

Aus Butter und Mehl eine Mehlschwitze bereiten und mit zwei Kellen Brühe auffüllen. Kren (bzw. Meerrettich) unterrühren und alles 10 Minuten kochen lassen. Die Sauce wird umso milder, je länger sie kocht.

Fleisch aus der Brühe nehmen und in Scheiben schneiden. Mit dem Gemüse und der Krensauce servieren. Die Sauce kann nach Belieben mit einem Stabmixer püriert werden, damit entsteht eine feine Sause, welche sich um das frische Fleisch legt. Aktuelle Stabmixer Testberichte findet man hier.

Entrecote

Wer Wert auf Tierwohl und Qualität legt, für den ist Bio-Fleisch die bessere Wahl.

Rezept 2: Entrecote mit Salat

Dieses Rezept mit Rindfleisch und Salat ist perfekt für warme Sommertage. Die Zutaten gelten für zwei Personen.

Das gehört dazu:

  • 500 Gramm Entrecote (am besten in Bio-Qualität)
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 5 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Kopf Römersalat
  • 4 Esslöffel Parmesan, gerieben
  • etwas abgeriebene Zitronenschale
  • Salz, Pfeffer
  • Meersalz
  • 1 Esslöffel Sahne
  • etwas Wasser

Fleisch 30 Minuten bei 50 Grad Umluft garen. Der Kern muss noch medium (rosafarben) sein.

Salat putzen, waschen und in Streifen schneiden.

Alle übrigen Zutaten bis auf das Meersalz für ein Salatdressing miteinander vermischen.
Fleisch in Scheiben schneiden und mit dem Meersalz bestreuen. Mit dem Salat anrichten.

Bio-Fleisch als zertifizierte Qualität

Fleisch muss hohe Anforderungen erfüllen, damit es als Bio-Fleisch verkauft werden kann. Wer Bio-Fleisch kauft, erwirbt zertifizierte Qualität. Das zeigt sich auch am Geschmack des Fleisches.

Für die Haltung ist ein weit höheres Mindestmaß an Platz pro Tier vorgeschrieben. Die Tiere erhalten Bio-Futter und können auch auf der Weide fressen; Futter, das gentechnisch verändert oder mit Enzymen angereichert wurde gibt es nicht. Hier ein interessanter Bericht darüber.

Das wirkt sich auf den Geschmack, aber auch auf den Nährstoffgehalt des Fleisches aus. Da die Tiere im Freien den verschiedensten Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, werden sie widerstandsfähig gegen Krankheiten.

Bio-Schweinestall Stroh Auslauf

Stroh zum Liegen und ein Auslauf in Freie: Die hohen Bio-Standards werden streng geprüft.

Fazit

Wenn du Wert darauf legst, dass die Tiere ein anständiges Leben haben, dann ist Bio-Fleisch auf alle Fälle die bessere Wahl. Mehr Platz, ein Auslauf ins Freie und heimisches Bio-Futter tut aber nicht nur den Tiere gut, sondern macht sich auch die Fleischqualität bemerkbar. Wenn möglich, sollte man deshalb beim Einkauf immer zu Bio-Fleisch greifen.

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