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Asado: Grillen wie in Südamerika!

Bist du auf der Suche nach neuen Grillideen? Dann wird es Zeit für Asado! Als Asado bezeichnet man im südlichen Südamerika ganz allgemein alle gegrillten Speisen. Der Name bedeutet aber auch eine festliche Mahlzeit mit verschiedenen Fleischsorten vom Griller. In Argentinien ist das Asado-Grillen ein Event, das sich am ehesten mit dem amerikanischen Barbecue vergleichen lässt.

Was gehört zum originalen Asado dazu?

Der Ursprung des Asados liegt in der argentinischen Pampa und in der Vergangenheit, als die Viehhirten mit einfachen Mitteln Fleisch zubereiten mussten. Sie verwendeten dazu gutes Feuerholz, ideal war zum Beispiel das Holz der Quebracho-Bäume aufgrund der geringen Rauchentwicklung.

Asado

Holzfeuer und Fleisch: Das ist Asado - Grillen wie in Südamerika!

Außerdem nutzten die Gauchos einen Metallrahmen, die sogenannte Parrilla. In diesen Rahmen wurde das Fleisch eingespannt. Für uns ungewöhnlich, aber damals eine bewährte Methode: Die Viehhirten grillten ganze Tiere, teilweise mit Fell, oder ganze Bauchlappen. Das Fell schützte das Fleisch, sodass es mehrere Stunden lang garen konnte und saftig blieb. Allerdings war dafür viel Geschick notwendig, damit das Fell nicht verbrennt.

Aus dieser Technik entwickelte sich das heute bekannte Asado mit einer Zubereitung auf dem Holz- oder Holzkohlegrill oder mit einer Feuerschale, die über einem offenen Feuer hängt.

Asado über dem offenen Feuer: Fleisch spielt die Hauptrolle

Ein echtes Asadogrillevent ist nicht ganz einfach umzusetzen. Denn dafür brauchst du ein großes offenes Holzfeuer. Große Fleischstücke werden auf eiserne Spieße gesteckt und rund um das Feuer senkrecht platziert - also in die Erde gerammt. Alternativ wird der Metallrahmen mit dem eingespannten Fleisch schräg über das Feuer gehängt. Einfacher geht es, indem du das Fleisch auf einen Grillrost über einem Holzfeuer legst.

Argentinien ist Fleischland, die Rinderzucht hat einen hohen Stellenwert. Es ist also klar, dass am Fleisch für ein Asado nicht gespart wird, weder bei der Menge noch an der Qualität. Rindersteaks und andere Teile vom Rind sind typisch, aber auch Schwein, Ziege, Schaf, Geflügel oder sogar Lama kann verwendet werden. Für ein richtiges Festessen kannst du zusätzlich Würste grillen und - wer mag - Innereien.

Asado

Auch ganze Tiere können beim Asado über Feuer gegart werden.

Spieße oder Metallrahmen sind ebenfalls wichtig. Wer schon öfter mal ein Spanferkel am Spieß hatte oder ein großes Fleischstück in einen Rahmen eingespannt hat, wird diese Zubereitungsart lieben. Das Asado braucht Zeit, es ist mit dem schnellen "Ich mach mal den Gasgriller an und werfe ein paar Stücke Fleisch drauf" nicht zu vergleichen. Nimm dir die Zeit und genieße den langsamen Grillprozess mit Freunden!

Klar, dass für diese Zubereitungsart nur bestes Fleisch infrage kommt. Du brauchst dafür nicht nach Argentinien zu reisen, denn hervorragendes Fleisch in Bio-Qualität bekommst du auch hier. Wende dich an einen der Bauernhöfe, die du auf nahgenuss findest, und sieh dir das ausgezeichnete Angebot an. Du hast die Gewissheit, dass die Tiere unter artgerechten Bedingungen aufwachsen. Das Tierwohl wird groß geschrieben, und das schmeckst du auch!

Was passt zum Asado dazu?

Chimicurri ist eine scharfe Würzsauce, die als Marinade dient, aber auch gleichzeitig eine Grillsauce ist. Es gibt rote und grüne Chimicurris. In die grüne Sauce kommen viele Kräuter, hauptsächlich glatte Petersilie, Oregano und Thymian, außerdem Salz, Pfeffer, Limettensaft, Knoblauch, Schalotte Olivenöl und Chili. Bei der roten Variante sorgen Tomaten und frische rote Paprika für Farbe und Geschmack. Weitere Beilagen wählst du nach deinem Geschmack, hier passt von Baguette bis zu Salaten alles - und ein gutes Bier darf natürlich auch nicht fehlen!

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